Alexander Lüderitz-Jahrgang 2016/17

Namensgeber

Der Jahrgang des Wintersemesters 2016/17 wird nach dem Hochschullehrer Alexander Lüderitz (* 19. März 1932 in Göttingen, † 4. Juli 1998 in Köln) benannt.

Alexander Lüderitz wirkte als Hochschullehrer in den Bereichen des deutschen wie internationalen und ausländischen Privatrechts. Lüderitz lehrte von 1966 bis 1971 an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, bevor er 1971 neben seinem akademischen Lehrer Gerhard Kegel Direktor am Kölner Institut für internationales und ausländisches Privatrecht wurde. Nach der Emeritierung Kegels übernahm er 1978 die alleinige Leitung des Instituts. Die Bereicherung durch Internationalität, die ihm selbst bei seinem Auslandsstudium, bei Forschungsaufenthalten und als Gastprofessor widerfuhr, gab er durch die Einrichtung und Pflege studentischer und wissenschaftlicher Austauschprogramme an die ihm nachfolgenden Juristengenerationen weiter.

1987 initiierte er den Aufbau eines einjährigen Magister-Legum-Studiums für im Ausland graduierte Juristinnen und Juristen. Dieser Magister-Studiengang wurde 2008 im Zuge der Bologna-Reform als Masterstudiengang von seinem Nachfolger Heinz-Peter Mansel als Direktor des Kölner Instituts für internationales und ausländisches Privatrecht akkreditiert und fortgeführt. 

 

Texte: Wikipedia; Institut für internationales und ausländische Privatrecht der Universität zu Köln