Studienaufenthalt im Ausland

In jedem akademischen Jahr besteht für Studierende der Rechtswissenschaftlichen Fakultät die Möglichkeit, für ein (idR dann das Wintersemester) oder zwei Semester an einer der links unter "ERASMUS-Partneruniversitäten" aufgeführten ausländischen Universitäten, Jura zu studieren (in London ist ein Aufenthalt nur für ein volles Studienjahr möglich). Die ausgewählten Studierenden erhalten ein Stipendium (Mobilitätszuschuss) zwischen 150 und 250 Euro für max. 10 Monate. Über das ERASMUS-Programm kann man bis zu drei Mal gefördert werden: einmal während des Staatsexamensstudiums, ein zweites Mal im Rahmen eines Masterprogramms und schließlich ein drittes Mal als Promotionsstudierender. 

Neben den ERASMUS-Partnerschaften gibt es auch weitere Universitätspartnerschaften weltweit. Hier können sich die Studierenden für Aufenthalte an Partneruniversitäten in den USA, China, Indien und Russland bewerben. Studierende, die sich für diese Länder interessieren, können sich beim Dezernat 9/Internationales für ein PROMOS-Stipendium bewerben. Wer an einem Auslandssemester an der Higher School of Economics in Moskau studieren möchte, hat die Möglichkeit, sich für ein GO EAST-Stipendium zu bewerben und erhält Chancen auf einen monatliche Zuschuss inkl. Reisekostenpauschale. Für ein Auslandsstudium an der Partneruniversität in Peking gibt es jedes Jahr die Möglichkeit, ein vom DAAD gefördertes Stipendium zu erhalten.

Für die Teilnehmer an den Austauschprogrammen entfallen die Studiengebühren an der Partneruniversität. Des Weiteren wird den Studierenden von der Gastuniversität Unterstützung bei der Suche nach einer Unterkunft angeboten. Es ist möglich, aus dem Angebot der Juristischen Fakultät der Partneruniversität nach freier Wahl Kurse besuchen.

Bis zu drei Auslandssemester werden bei Einhaltung der nach § 18 a III JAG NW zu erbringenden Studienleistungen (Besuch von regelmäßig acht Semesterwochenstunden sowie der Erwerb von mindestens einem Leistungsnachweis im ausländischen Recht je Semester) nicht auf den "Freischuss" angerechnet, da es sich um sog. Urlaubssemester handelt. Verbindliche Auskunft hierzu erteilt jedoch ausschließlich das JPA Köln (Merkblatt). Es entsteht also durch den Auslandsaufenthalt kein zeitlicher Nachteil!

Auf das Grundstudium in Köln können in der Regel folgende im Ausland erbrachte Studienleistungen angerechnet werden: Grundlagen I, Internationales Privatrecht und Europarecht auf die Zwischenprüfung sowie Grundlagen II und der Schlüsselqualifikationsnachweis auf das Hauptstudium. Die Entscheidung über die Anrechenbarkeit erfolgt im Einzelfall unter Zugrundelegung der nachgewiesenen Veranstaltungen und der geltenden StudPrO der Universität zu Köln. Der Auslandsaufenthalt kann den Fremdsprachenkompetenznachweis ersetzen.

Die Programmbeauftragten der Rechtswissenschaftlichen Fakultät sind Professor Dr. Christian von Coelln (Georgien), Professor Dr. Caroline von Gall (Russland), Professor Dr. Hans-Peter Haferkamp (Shanghai, China), Professor Dr. Stephan Hobe (Indien), Professor Dr. Kirk W. Junker (Duquesne University, USA), Professor Dr. Bernhard Kempen (Georgien), Professor Dr. Claus Kreß (Peking, China und Japan) und Professor Dr. Heinz-Peter Mansel (ERASMUS und USA).

Bei allgemeinem Interesse an einem Beratungsgespräch können Sie uns gerne per Mail kontaktieren.

 

 

Voraussetzungen

Grundsätzlich empfehlen wir eine abgeschlossene Zwischenprüfung der Rechtswissenschaften.

Für London ist der Nachweis sehr guter englischer Sprachkenntnisse erforderlich. Dieser Nachweis kann u.A. durch den Test of English as a Foreign Language (TOEFL) oder durch das International English Language Testing System (IELTS) geführt werden; es wird empfohlen, sich frühzeitig zu einem dieser Tests anzumelden. Für den TOEFL, der in Deutschland inzwischen in 34 autorisierten Testzentren angeboten wird (u.a. auch in Köln), kann diese Anmeldung online unter www.toefl.org vorgenommen werden; der IELTS wurde nach der Auflösung des British Council in Köln von den Carl-Duisberg-Centren, Hansaring 49, übernommen. Informationen hierzu unter www.cdc.de. Das Ergebnis des Sprachtests kann auch nach Ablauf der Anmeldefrist nachgereicht werden. Weiter Informationen finden Sie hier.

Ansonsten gilt, dass in der Regel gute bis hinreichende Kenntnisse der Landessprache gefordert werden. Hierbei wird berücksichtigt, ob es sich um üblicherweise in deutschen Schulen angebotene Sprachen handelt. In Kopenhagen, Lissabon, Thessaloniki, Amsterdam, Budapest, Pe?s, Vilnius, Breslau, Krakau, Lodz, Danzig, Uppsala und Bergen sind Kenntnisse der Landessprache lediglich erwünscht und Englischkenntnisse erforderlich.

Es wird eine leistungsorientierte Auswahl getroffen. Alle erbrachten Leistungsnachweise - darunter fallen auch Grundlagen- oder Seminarscheine - werden mit eingerechnet. Die Programmbeauftragten behalten sich vor, eine mündliche Prüfung der Bewerber durchzuführen. Alle formal qualifizierten Bewerber für London werden zu einem Auswahlgespräch geladen, welches teilweise in englischer Sprache geführt wird.

 

 

Bewerbung

Mit der Bewerbung um ein ERASMUS-Stipendium sind folgende Unterlagen einzureichen:

  • ERASMUS-Bewerbungsformular
  • kurzes Bewerbungsschreiben
  • tabellarischer Lebenslauf
  • Übersicht über die bisher im Studium erbrachten Leistungen vom Prüfungsamt (Aufstellung darüber, welcher Leistungsnachweis in welchem Semester mit welcher Note erlangt wurde) mit entsprechenden Nachweisen
  • Fotokopie des Abiturzeugnisses (keine Beglaubigung notwendig)
  • Sprachnachweise bzw. Ergebnis des Sprachtests für London (einfache Kopie, keine Beglaubigung notwendig)

Bitte geben Sie möglichst mehrere Universitäten in der Reihenfolge Ihrer Wünsche an. Bei Nennung von mehr als drei Universitäten oder bei verschiedenen Ländern sind entsprechende zusätzliche Sprachnachweise erforderlich.

Nach Rückkehr ist ein schriftlicher Erfahrungsbericht (ca. 3 - 10 Seiten) einzureichen.

 

Bewerbungen:

Bewerbungen sind an die folgende Adresse zu richten:

Zentrum für Internationale Beziehungen
Rechtswissenschaftliche Fakultät
Herrn AOR Dr. Jan Kruse
Albertus-Magnus-Platz
50923 Köln

 

 

Institute der Programmbeauftragten:

Ansprechpartner:

ERASMUS-Koordinator
Herr Akad. Rat Dr. Jan Kruse

Wissenschaftliche Mitarbeiter
Frau Diana Nimsch
Herr Janis Rentrop
Herr Raphael N. Somé

Tel. +49(0)221/470 7455
Exchange-law(at)uni-koeln.de

Erstberatung durch studentische Hilfskräfte

Tel. +49(0)221/470 6367
zib-jura(at)uni-koeln.de

 

Downloads:

In 10 Schritten zur ERASMUS-Bewerbung

Merkblatt Freiversuch 

Voraussetzungen:

  • Zwischenprüfung
  • Sprachkenntnisse
  • Notendurchschnitt "befriedigend"

für London zusätzlich:

  • TOEFL/IELTS Sprachnachweis

Bewerbungsunterlagen:

  • Bewerbungsformular
  • Bewerbungsschreiben
  • Lebenslauf
  • Leistungsnachweise durch das Prüfungsamt
  • Abiturzeugnis (einfache Kopie)
  • Sprachnachweise (einfache Kopie)

 

 

Bewerbungsfrist: 

15. März 2017

 

Die Frist gilt für das akademische Jahr 2017/2018 (Wintersemester 2017/2018 und Sommersemester 2018)!